Hochzeitsfotografie

Alle Infos zur Hochzeitsfotografie

FAQ

Die wichtigsten Fragen zur Hochzeitsfotografie – kurz und verständlich erklärt.

Ablauf

Die Bestandteile meiner Hochzeitsreportagen habe ich euch hier mal kurz zusammengefasst.

Leistungen

Was ist bei einer Hochzeitsreportage enthalten? Und was bei normalen Paarshootings?

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Viele Brautpaare stellen sich (und mir) die gleichen Fragen – daher habe ich hier die wichtigsten davon gesammelt und kurz beantwortet. Ich hoffe, die Erklärungen helfen euch dabei, euch ein besseres Bild von mir und meiner Arbeitsweise zu machen!

Auf jeden Fall! Nichts ist schlimmer als ein Hochzeitsfotograf, mit dem ihr euch nicht versteht. Ich begleite keine Hochzeit, wenn ich euch nicht vorher kennengelernt habe. Dafür ist eine Hochzeitsreportage viel zu privat, als dass wir riskieren könnten, dass die Chemie zwischen uns nicht stimmt. Deshalb vereinbaren wir bei Interesse an einer Begleitung als erstes ein Treffen oder einen Call, bei dem wir uns kennenlernen und beschnuppern können, um alles zu besprechen und natürlich zu schauen, ob ich zu euch und ihr zu mir passt.

Nach unserem Kennenlernengespräch gebe ich euch Zeit, um zu entscheiden, ob ich die richtige Fotografin für euch bin. Anschließend lasse ich euch einen Vertragsentwurf per Mail zukommen, den ihr in Ruhe lesen könnt, bevor ihr den fertigen Vetrag per Post bekommt. Ebenfalls wird mit Vertragsunterzeichnung eine Anzahlung in Höhe von 50% der Gesamtsumme fällig – den Rest braucht ihr erst nach der Hochzeit zu begleichen, allerdings noch bevor ich euch die fertigen Bilder aushändige. Einige Wochen vor der Hochzeit lasse ich euch noch einen ausführlichen Fragebogen zukommen, bei dem ich die wichtigsten Details für eure Hochzeit abfrage, damit ich mir einen guten Plan machen kann. Wir bleiben natürlich auch in Kontakt und ihr könnt mir bis zur Hochzeit und auch gern am Hochzeitstag selbst alle Fragen stellen, die euch auf der Seele brennen.

Wie bei allem, was irgendwie mit Hochzeiten zu tun hat, sind die Termine an Samstagen in den Sommermonaten teilweise schon 1-2 Jahre im Voraus gebucht. In der Regel buchen Brautpaare aber bis zu einem halben Jahr vor der Hochzeit. Es kann natürlich auch immer mal wieder kurzfristig ein Termin frei sein oder werden. Wenn ihr möchtet, dass ich eure Hochzeit begleite, schreibt mir einfach – fragen kostet ja nichts.

Alle, die euren Tag einzigartig und emotional wiedergeben. Ich gebe keine Höchst- oder Mindestzahl an, denn jede Hochzeit ist individuell und während auf manchen Hochzeiten ständig irgendwas passiert und wir tausende von Fotos machen, geht es auf anderen Hochzeiten ruhiger zu und es entstehen nicht so viele Bilder. Ihr könnt euch auf jeden Fall darauf verlassen, dass wir unser bestes geben um keine wichtigen Momente zu verpassen. Außerdem sortiere ich natürlich auch keine wichtigen Fotos aus, sondern nur welche, die nicht gelungen sind oder in 10facher Ausführung vorliegen. Am Ende können das bei einer großen Reportage, bei der viel passiert, schon mal bis zu 700 Fotos sein.

So lange, wie ihr möchtet! Am liebsten bin ich den ganzen Tag dabei – denn so kann ich die Gesellschaft richtig kennenlernen. Den ganzen Tag, das heißt für mich: vom Getting Ready bis zur Party nach dem ersten Tanz. Meist werden bei mir so 8-12 Stunden Begleitung gebucht.

Wenn ich für den ganzen Tag gebucht bin, nutze ich gerne die Zeit während des Essens, um Pause zu machen. Beim Essen möchte sowieso niemand fotografiert werden und ich bin froh, wenn ich dann auch mal einen Happen Essen und eine Weile am Tisch sitzen kann. Falls zwischen den Gängen noch was spannendes passiert, bin ich natürlich am Start – und das Buffet wird von mir auch immer abgelichtet, bevor es geplündert wird.

So schnell wie möglich! Ich versuche euch immer direkt am nächsten Tag eine kleine Vorschau zu schicken, damit ihr euch schon mal auf die restlichen Bilder freuen könnt und die Wartezeit nicht so lang ist. Spätestens 6 Wochen nach der Hochzeit bekommt ihr dann eure Bilder.

Wenn ihr kirchlich oder standesamtlich getraut werdet, ist eins ganz wichtig: Bitte fragt vorher unbedingt in der Kirche/im Standesamt nach, ob fotografieren und sich frei bewegen während der Trauung erlaubt ist. Ich arbeite bei der Trauung natürlich ohne störenden Blitz und im Silent Mode meiner Kamera. Bitte sprecht auch vorher vorher mit euren Gästen, dass keine Fotos mit mitgebrachten Kameras, Telefonen oder gar Tablets gemacht werden. Das wirkt später störend in den eigentlichen Fotos und wird meist auch von den Pastoren nicht gern gesehen. Ansonsten: bleibt cool, macht langsam – und dreht euch für den Ringtausch zueinander, dann können eure Gäste das Geschehen von hinten viel besser verfolgen!

Um das Paarshooting entspannt und abwechslungsreich zu gestalten, sollte man in eurem Ablauf etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Normalerweise reichen uns etwa 45 Minuten Fotografieren aus. Wenn wir aber zwischendurch mal die Location wechseln wollen oder einfach eine kleine Pause brauchen, ist etwas mehr Zeit optimal. Am besten eignen sich für das Paarshooting die späten Nachmittagsstunden, denn wenn die Sonne schon tiefer steht, ist das Licht optimal. Um eure Gäste während des Shootings zu beschäftigen, gibt es unendlich viele Möglichkeiten – gerne verrate ich euch meine Liebsten im persönlichen Gespräch!

Es ist für mich wirklich wichtig, dass ich Fotos von echten Hochzeiten im Web und auf meinen Print-Werbungen zeige. Deshalb fotografiere ich natürlich vorwiegend Hochzeiten, von denen ich die Bilder auch zeigen darf. Würdet ihr mich als Fotografin buchen, wenn ich keine Fotos von vergangenen Hochzeiten zeigen würde? Außerdem verspreche ich natürlich hoch und heilig, dass ich niemals unvorteilhafte Fotos von euch veröffentlichen werde. Wenn euch doch mal ein veröffentlichtes Bild nicht gefallen sollte, nehme ich das gerne raus. Sollte eine Veröffentlichung aber zum Beispiel aus beruflichen Gründen nicht gestattet sein, sprecht mich einfach drauf an.

Bestandteile einer Hochzeitsreportage

Um für euch ein bisschen Licht ins Dunkel der „Hochzeitsreportage“ zu bringen, habe ich hier einmal alle Teile aufgelistet. Natürlich könnte man auch einzelne Teile der Reportage nehmen und eine kurze Begleitung daraus machen, aber dann fehlen vielleicht die entscheidenen Momente! Deshalb lest euch in Ruhe durch, worum es bei den einzelnen Parts geht und überlegt euch, was euch wirklich wichtig ist.

Beim Getting Ready begleite ich euch schon vor der Trauung, normalerweise getrennt voneinander. Je nach Zeitplan begleite ich entweder zuerst die Braut und dann den Bräutigam, oder mein Second Shooter und ich begleiten jeweils einen von euch gleichzeitig. Bei der Braut bin ich beim Getting Ready sowohl beim Friseur, beim Make-Up und beim Anziehen des Kleides und den letzten Vorbereitungen dabei. Beim Bräutigam ist es meist nur der letzte Part. Dabei gehe ich viel auf Details ein, wie zum Beispiel die Schuhe, Manschettenknöpfe oder ähnliches.

Der First Look ist der erste Blick, den das Brautpaar aufeinander erhaschen kann. Viele Paare wissen gar nicht, dass wir Fotografen davon aber eine ganz eigene Vorstellung haben… Früher war es der erste Moment, in dem der Bräutigam seine schöne Braut sieht. Es war immer der Moment, in dem sie den Gang herunter auf ihn zugeht. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit! Die möchte ich euch kurz erklären:

Beim First Look wird die erste Begegnung in Szene gesetzt. Der Bräutigam wartet mit dem Rücken zu Braut, bis Sie bei ihm ist und ihm auf die Schulter tippt. Dann darf er sich umdrehen und seine Braut zum ersten Mal in voller Schönheit sehen. Das ist ein super emotionaler Moment! Vielleicht möchtet ihr dazu auch schon mal euer Hochzeitslied hören… Diese Bilder sind auf jeden Fall einzigartig und eine ganz wertvolle Erinnerung für euch. Zum Beispiel in der Kirche kann ich euch nicht garantieren, dass ich den Moment optimal erwische! (Es gibt immer mal Pfarrer und Pastoren, die die Gattung der Hochzeitsfotografen gefressen haben und sie still in eine abgelegene Ecke verbannen, aus der nicht wirklich gut fotografiert werden kann).

Die Zeremonie ist das Herzstück der Hochzeitsreportage – ob kirchliche oder freie Trauung. Bei der Zeremonie fotografiere ich ganz unauffällig und ohne Blitz, um euch nicht zu stören. Natürlich bewege ich mich dabei aber auch, um Fotos von euren Gästen während der Trauung zu machen. Es ist deshalb bei einer kirchlichen Trauung ganz wichtig, dass euer Pastor/Pfarrer nicht nur damit einverstanden ist, dass Fotos gemacht werden. Ich sollte mich in der Kirche frei bewegen dürfen. Sonst kann ich nämlich nur aus einer Perspektive fotografieren und vielleicht sogar nur von hinten aus einer Bankreihe. Das wäre wirklich schade, oder?

Nach der Trauung wollen euch eure Liebsten natürlich gratulieren! Auch diese Momente halte ich ganz unauffällig aus dem Hintergrund fest, um euch nicht zu stören und echte Emotionen einzufangen – ganz unbemerkt. Anschließend bietet es sich an der Kirche an, die Gäste einmal alle im Schatten aufzustellen und ein Gruppenbild zu machen. Das kann aber natürlich auch später beim Empfang gemacht werden. Wenn ihr auch noch kleinere Gruppenbilder mit der Familie haben möchtet, können wir die dann auch direkt machen, oder später an der Partylocation. Ich empfehle dabei immer, nur eine kleine Zahl von Konstellationen zu wählen, denn sonst zieht sich das Ganze für euch und für eure Gäste lange hin.

Beim Braurpaarshooting habt ihr die Chance, nochmal ein bisschen Zeit ganz für euch zu haben, bevor es mit der Feier weitergeht. Ob wir das Shooting an der Kirche, an der Feierlocation oder an einem ganz anderen Ort machen, ist euch überlassen. Meine Paarfotos sind eine Mischung aus Posing und natürlichen Emotionen, das heißt: Ich gebe euch Hinweise, wie ihr euch positionieren könnt und lasse euch dann miteinander interagieren. Das ist schön, weil immer wieder tolle Erinnerungen dabei sind. Vielleicht fallen euch sogar manche Dinge wegen meiner Prompte wieder ein? Das beste ist aber, dass ihr mich und meine Kamera kurz vergesst und die Bilder gleich viel natürlicher werden 🙂

Der Abend. Reden, Essen, Spiele, Aktionen, Tortenanschnitt, euer erster Tanz, die Party… um nur einige Dinge zu nennen, die bei einer Abenddokumentation so dabei sind. Wie lange ich euch begleiten darf, ist natürlich euch überlassen! Ich freue mich immer, wenn ich euren ersten Tanz fotografieren darf. Es ist einfach etwas anderes, perfekte Fotos von dem ersten Tanz zu haben, als nur ein Handyvideo von Freunden. Genau so ist es auch mit dem Tortenanschnitt. Ich empfehle euch übrigens, die Torte schon zum Dessert zu servieren und nicht erst um Mitternacht oder später. Das hat mehrere Gründe: abgesehen davon, dass ich auf jeden Fall noch da bin, um zu fotografieren, ist es für eure Gäste auch viel cooler, zum Dessert ein Stück Torte zu essen. Mitten in der Nacht haben viele Leute keine Lust mehr auf was Süßes und bevorzugen Currywurst, Döner oder ähnliche deftige Snacks.